Hans D. Christ . Montagsdemo gegen Stuttgart 21 – 28.02.2011

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Kirsten Wagner: ‚Postkapitalen‘ oder Was kommt nach der Stadt?

Die Wissensstadt

Postcapital: Vortragsreihe, Workshops, Filmprogramm
Württembergischer Kunstverein, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 22 33 70, info@wkv-stuttgart.de

Vortrag
Donnerstag, 15. Januar 2009, 19 Uhr

Abstract
Mit dem so genannten Informationszeitalter schien vieles dem Verschwinden anheim gegeben: der Körper, der Raum, die Stadt, das Buch und mit ihm seine Institution, die Bibliothek. Doch alles kehrte wieder, und zwar nicht nur als visuelle Metapher auf den Bildschirmoberflächen. Während sich der physische Körper als gleichermaßen unhintergehbarer wie widerständiger Faktor in den technischen Dingensembles zeigte, konnten sich die Megacities – was die Mediengeographie anhand ihrer schillernden Diagramme und Karten eindrücklich vor Augen geführt hat – als räumliche und ökonomische Zentren einer global vernetzten Medienkultur behaupten. Und trotz der fortschreitenden Digitalisierung auch historischer Text- und Bildbestände erlebte die Bibliothek in den letzten Jahren eine ungeahnte Renaissance. Davon zeugen eine Reihe spektakulärer Bibliotheksneubauten.

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Ole W. Fischer: Post-Structural, Post-Critical, Post-Political?

Postcapital: Vortragsreihe, Workshops, Filmprogramm
Württembergischer Kunstverein, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 22 33 70, info@wkv-stuttgart.de

Architekturdebatten nach dem Fall der Mauer

Vortrag
Freitag, 9. Januar 2009, 19 Uhr

Abstract
Die so genannte „kritische“ Architektur (Criticality) entstand in den 1970er Jahren parallel aus der Ablehnung gegen Postmoderne und Spätmoderne als ein gedankliches Konstrukt, welches nach dem Scheitern architektonischer und gesellschaftlicher Utopien nach ‘68 innerhalb der herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse – Kapitalismus und Massenkonsumkultur – der Architektur einen Bereich als autonome Kunst sichern sollte. Schnell etablierten sich „kritische“ Merkmale wie post-funktionaler Formalismus, abstrakte Manipulation geometrischer Elemente, Zurschaustellung architektonischer Konventionen, eine Geringschätzung gegenüber traditionellen architektonischen Werten wie Ort, Materialität, Detail oder Konstruktion, etc. Dabei wurden die oft nur Papier oder Modell gebliebenen Projekte begleitet von schwer zu durchdringenden theoretischen Texten, welche durch Anleihen bei post-strukturalistischen Autoren den Anspruch auf eine Architektur der Dekomposition, Disjunktion, Transgression oder Dekonstruktion unterstrichen, oder wortreich von der Problematisierung, der Auflösung, der Verweigerung und dem Schweigen der Architektur sprachen.

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Censorship in Art?

New Mechanisms and Strategies

December 5 + 6, 2008

A conference by Akademie Schloss Solitude, Hospitalhof Stuttgart and Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Hospitalhof (December 5, 2008)

Professor Michael Germann, Professor Friedrich Wilhelm Graf

Württembergischer Kunstverein (December 6, 2008)

Corinne Diserens, Iris Dressler, Nikolai B. Forstbauer, Prof. Klaus Staeck, Christoph Tannert

Friday, December 5, 2008

Venue: Hospitalhof Stuttgart

5 pm

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